Markenschutz und Piraterie

Die Wurzeln des heutigen Markenschutzgesetzes reichen bis weit ins Mittelalter zurück. Dort fingen die ersten Bäcker an,ihre Getreidesäcke mit Siegeln zu kennzeichnen, weitere Handwerksbetriebe zogen nach. Das Warenzeichengesetz, trat im Jahr 1936 in Kraft, die grundlegenden Bestimmungen galten jedoch teilweise noch bis zur Entstehung des deutschen Markengesetzes im Jahr 1995. Dieses Gesetz wurde vor kurzem, nämlich am 14. Januar 2019 an die heutige Zeit angepasst und wurde zum Markenrechtsmodernisierungsgesetz.

Markenschutz

Marken, wie zum Beispiel die des Weihnachtstrucks, mit dem strahlenden Weihnachtsmann auf dem hinteren Bereich, werden eingetragen um diese vor unbefugtem Zugriff und deren Verwendung zu schützen. Nicht nur die Marke kann geschützt werden, auch Logos, Bilder, Namen, Zeichen und vieles mehr.

Nehmen wir als Beispiel wieder unseren Weihnachtstruck. Wem jetzt noch nicht klar war, um welche Marke es ging, wird jetzt sicherlich einen weiteren Hinweis erhalten. Die Flaschen dieser Marke haben unter anderem eine rote Banderole. Kleine Eisbären trinken in einem Werbespot dieses süße Zeug gerne und wenn ein bestimmtes Lied zu Weihnachten ertönt, weiß Jeder um welches Produkt es sich dreht.

Diese Marke ist erfolgreich mit dem was sie tut, durch Eintragung geschützt und macht durch ihren Bekanntheitsgrad nicht nur Profit, sondern auch Verluste.

Plagiate

Warum Verluste? Wer will denn nicht im Urlaub oder auf dem Markt schnell mal das vermeintliche Schnäppchen ergattern. Niedrige Preise oder Großpackungen locken einen schneller.  Im Nachhinein fällt dann erst auf, dass die Naht anders gesetzt wurde, das Logo vielleicht eine ganz andere Aufmachung hat und der kleine Eisbär schlichtweg ein Plagiat ist.

Mit dem anklicken des Videos verlassen Sie unsere Internetseite um zu Youtube zu gelangen.

Weitere Informationen zu Youtube

Hinweise zur Nutzungsbedingung  und dem Datenschutz  von Youtube.